Das Restaurant Waldschenke zur alten Burg liegt oberhalb Untereggen, idyllisch in Mitte des Waldes. Diese Lage bietet einen herrlichen Ausblick auf den Bodensee.
An einem sonnigen Tag ist das Restaurant Waldschenke zur alten Burg oder der Ponyhof Alte Burg das ideale Ausflugsziel für die ganze Familie. Besuchen Sie uns und geniessen Sie unsere idyllische Lage und die unvergessliche Aussicht.
"Offizielle" Berichte und Informationen über die Waldschenke zur alten Burg.
Auszug aus dem Bericht vom Tagblatt, 19. Mai 1999
Die „Altburg“ ist heute ein Ausflugsrestaurant mit viel besuchtem Ponyhof. Ihre Geschichte jedoch reicht weit zurück, womöglich in die Eisenzeit. Von Burgmauern ist nichts zu sehen. Das war auch vor dem Brand des Restaurants im November 1992 nicht anders. Inzwischen ist es längst wiederaufgebaut. Die Aussicht auf den See und der angegliederte Ponyhof haben die „Altburg“ zum beliebten Ausflugsziel gemacht An eine Burg aber erinnert höchstens noch der alte Name und das neue Wirtshausschild.
Ein Märchen aus uralter Zeit? Als vor einem Jahr die Kulturgüter inventarisiert wurden, da fiel das Augenmerk auch auf die Altburg. Nicht auf das Restaurant allein, sondern auch auf die Umgebung. Da fiel ein Hohlweg auf der zu einer Hütte hinführt, die auf altem Gemäuer steht. Im Süden des Restaurants sind Reste des früheren Burggrabens sichtbar. Ein grosser Schuttkegel markiert den östlichen Hang des Burghügels und birgt noch Reste früherer Bauten.
Alle Erkundungen wurden aufgezeichnet. Samt dem Hinweis auf die einzigartige Lage des Burghügels. Hoch über dem Möttelischloss befindet er sich an unwegsamer Stelle, zwischen zwei tief eingeschnittenen Tobeln. Alles zusammen war genügend Anlass, der Geschichte der Altburg nachzugehen und die Quellen zu sichten, die von ihr berichten.
Zusammenfassend lässt sich folgende Geschichte rekonstruieren: Auf dem Hügel der heutigen Altburg wurde erstmals um 500 v. Chr. Ein Gebäude errichtet, und zwar eine Fluchtburg. In den Strudel der Politik kam der Ort wieder um 750 n. Chr. Damals begann das Kloster St. Gallen zu wachsen und gleichzeitig der Neid der Bischöfe von Konstanz zu blühen. Das Gebiet Altburg lag damals im Grenzbereich der Einflusszonen von Konstanz und St. Gallen. Das heisst allerdings noch nicht, dass Altburg zu jener Zeit bereits wieder ein befestigter Platz war. Vermutlich wurde die mittelalterliche Burg im 11. Jahrhundert errichtet, und zwar von einer Nebenlinie des Geschlechts der Herren von Rorschach.
Ein erstes gesichertes Datum ist im Jahre 1366 urkundlich erwähnt: Damals wurde dr Hof „zu der Alten Burg“ einer Clara von Sulzberg zur lebenslänglichen Nutzung übermacht, einer Frau aus dem Geschlecht des Rorschacher. Als sich 1432 verschiedene Höfe von den Herren von Rorschach loskauften, findet sich unter ihnen auch eine „Berly, sesshaft zu der alten Burg unter den Eggen“. Ums Jahr 1477 hauste dann der bekannte Wolfsjäger Kuno Näf auf der Liegenschaft. Von einer Burg war anscheinend je länger je weniger zu sehen. Zu vermuten ist, dass das Gemäuer als Steinbruch für die landwirtschaftlichen Liegenschaften gebraucht wurde. In späteren zeit ist jedenfalls nur noch von einem Hof die rede. Um 1845 brannte das Heimwesen nieder, 1992 wie erwähnt ein zweites Mal.
Wer sich der Alten Burg nähert, steht noch heute vor dem Geheimnis ihres Namens und erwartet den Tag, an dem der Boden, der altes Gemäuer deckt wie ein entfaltetes Pergament zu wissen gibt, was auf ihm sich einst begeben hat.
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